Übersichtskarte

Bali und Lombok Fotos

Mittwoch, 05.10.2011

Sonnenuntergang Kuta/Balium Ubudbeim Rafting:DTempel in UbudDekoration fuer SurferBaliSonnenuntergang auf der Faehre nach LombokLOMBOK !!Uluwatu Tempel, BaliKueste von Uluwatu

Bali & Lombok

Mittwoch, 05.10.2011

So Leute,

nun bin ich also seit vier Wochen "alleine" unterwegs, da sich meine liebe Reisebegleitung entschieden hat nach Deutschland zurueck zu kehren und mich im Stich zu lassen.... :(

Ich habe mich also von Singapore in Richtung Bali aufgemacht um das schoene Inselchen mal komplett (und nicht nur drei Tage, wie am Anfang der Reise) zu erkunden. Angefangen habe ich in KUTA, quasi der Ballermann fuer die Australier.

Dort habe ich zwei Stunden nach meiner Ankunft eine, wie sich heraus stellen sollte, verhaengnisvolle Bekanntschaft mit einem ganz lieben Paerchen aus Oesterreich gemacht. Mit diesen beiden und einem leicht verrueckten Mexikaner habe ich dann das Strand- und Nachtgeschehen von Kuta erleben duerfen. Ich habe mich dann auch im Surfen versucht, mit mehr oder weniger grossem Erfolg :)

Auch auf Bali habe ich die Erfahrung der widerkehrenden Fragen machen muessen: "You want Surflesson ? Drink ? Sunglasses ? Kokain ? Marihuana ? Magic Mushrooms ? Massage with "Happy End" ? Antwort: "NEIN VERDAMMT und nun SCHLEICHT EUCH !!!"

Im Prinzip kann man glaube ich sagen, das solche Vorkommnisse in Asien voellig normal sind und nur die Fragen ab und an variieren....... Egal, nach dem was ich bereits alles gehoert habe, gehen diese Sachen auf der einen Seite rein und zur anderen wieder raus. Man koennte also sagen, ich fuehle mich wieder in die Schulzeit zurueck versetzt :P

Nach drei Tagen, stiess dann ein Freund von dem oesterreichischen Paerchen zu uns: LUCKY ! 2,08m gross, blonde Locken, Vollbart, schlank....... Mein erster Gedanke war: "Holy Shit, die haben das Christkind auf Anabolika gesetzt....." Wie sich herausstellen sollte, ist er eine absolut liebe Seele. Mit Ihm im Ruecken, war das blosse flanieren am Strand schon eine Attraktion und er musste dann fuer mehrere Familienfotos zur Verfuegung stehen.

Von Kuta ging es fuer mich dann nach Ubud. Zwar war ich bereits mit Sabrina dort, aber nicht lange genug um irgendwas interessantes zu sehen oder zu unternehmen. Also habe ich mir ein Fahrrad geliehen um die naehere Umgebung zu erkunden. Ich haette eigentlich vorher darauf kommen muessen, das ein Fahrrad in einer "Zentralen Bergregion" keine gute Idee sein kann.... So habe ich dann auch mehr geschoben, als das ich radeln konnte. Trotzdem war es eine lohnender Ausflug und ich habe ganz viele tolle Eindruecke sammeln koennen und Orte zu Gesicht bekommen. Letzteres verdanke ich dann auch dem Umstand, das ich mich zwischendurch fast hoffnungslos verfahren hatte und nur durch Hilfe vieler netter Einheimischer auf den richtigen Weg zurueck gefunden habe.

Nach zwei Tagen per Rad, habe ich mich dann zu einer Rafting-Tour aufgemacht. Eine doch sehr spassige Angelegenheit, auch wenn meiner Sitznachbarin scheinbar nicht klar war, das man beim Rafting nass wird..... Bei jeder Welle rutschte Sie zu mir rueber und sorgte beinahe jedesmal dafuer, das wir auf Grund liefen oder das Boot kurz vorm kentern war.

Am naechsten Tag habe ich mir dann einen Roller gemietet (meine Beine waren einfach voellig hinueber vom Radfahren) und die etwas weitere Umgebung von Ubud zu sichten. Dazu gehoerten die Reisterrassen, zwei kleinere Tempelanlagen und verschiedene kleine Doerfer auf dem Weg. Waehrend meines Aufenthaltes, konnte ich auch die Vorbereitungen zu einem der wichtigsten religioesen Feste beobachten, leider aber nicht daran teilnehmen, da ich vorher aus Ubud los musste.

Ich hatte mit Lucky die Uebereinkunft getroffen, Ihn in Kuta wieder zu treffen und dann mit Ihm gemeinsam nach Lombok aufzubrechen. Vorher standen aber noch vier Tage im "Bali Camp", einer Wohnanlage mit dem Schwerpunkt Surfen, an. Ein ganz tolles kleines Fleckchen, wo ich das erste Mal seit Reisebeginn dunkles Brot in die Finger bekam. Fuer euch Leser ist das nichts besonderes, aber glaubt mir, nach drei Monaten nur Toastbrot gibt es nichts schoeneres :D

Die Tage im Bali Camp habe ich mit lesen und auskurieren meiner hartnaeckigen Erkaeltung verbracht. Diese hatte ich mir scheinbar in Ubud zugezogen und sie sollte mich noch bis zum Ende des Aufenthaltes in Lombok begleiten....

Lombok ist ein Traum !! Kaum touristisch erschlossen, viele kleine verwinkelte Doerfer mit entsprechender Natuerlichkeit, super essen und vielen tollen Moeglichkeiten zum Abschalten. Wollen wir hoffen das es so bleibt, da ich waehrend meines Aufenthaltes dort, viele Baustellen fuer grosse Hotelkomplexe gesehen habe und die Insel grad fleissig an einem "Internationalen Flughafen" arbeitet. Sollte sich jemand diese Insel ansehen wollen, macht schnell vielleicht sieht es in fuenf Jahren schon aus, wie in den touristischen Hochburgen der westlichen Welt.....

Wieder zurueck in Kuta, habe ich die letzten vier Tage dann mit nicht erwaehnenswerten Sachen verbracht. Lediglich das Ausarbeiten meiner weiteren Reiseroute ist von Bedeutung. Und dann war da noch eine andere Kleinigkeit, die ich aber erst erzaehle wenn ich zurueck bin.....

Als naechstes geht es in den Norden von Thailand und ich hoffe, das ich nicht wieder vier Wochen fuer den naechsten Eintrag brauche ;)

Bis dahin viel spass und drueckt mir die Daumen !

Olli 

Bilder Kambodscha

Mittwoch, 05.10.2011

Kambodscha - Zwischen Angkor Wat und "Killing Fields"

Montag, 05.09.2011

So, moin!

Auch von mir ein grosses Sorry fuer die lange Abwesenheit. Aber jetzt ohne Umschweife zum Eintrag.
Am 15. August sind wir also laufenderweise ins kambodschanische Koenigreich gelangt und wurden schon auf Entfernung mit einem freundlichen, aber bestimmten und vor allem LAUTEN: "Cheap! Cheap! Cold drinks! I have! You buy from me! Only 1 Dollaaaar!" von den Haendlerinnen am Strassenrand in der Pampa begruesst. Wie sehr uns dieser Reigen noch begleiten sollt, ahnten wir in diesem Moment noch nicht. 
Nach einer Weile konnten wir unsere Reise nach Siem Reap im Bus fortsetzen.
Und spaetestens bei der Einfahrt in die Stadt, merkten wir: Ja, wir sind raus aus Laos! Als wir um Mitternacht die Stadtgrenze passierten, tobte noch das bluehende Leben. Unglaublich! Vor allem nachdem wir 2 Wochen in dem fast schon zu ruhigen Laos verbracht haben.
Auch die Menschen sehen nicht nur anders aus, sondern sprechen auch deutliches, verstaendliches Englisch. Wir fanden schnell ein Guest House und buchten fuer den naechsten Tag gleich die Tour nach Angkor - der verlorenen Stadt, der Hauptgrund fuer unseren Aufenthalt in Siem Reap.

Noch gar nicht ganz wach, fanden wir uns auch schon in dem riesigen und unfassbar beeindruckenden Tempelareal wieder. Mit dem Reisefuehrer am Mann waren wir fuer den historischen Teil des Besuchs gewappnet. Was uns jedoch interkulturell abverlangt werden wuerde, davon stand nix in dem dicken "Reise Knowhow": Unzaehlige Kinder und Frauen, die einem jeglichen Schund und kalte Getraenke andrehen wollen. Dabei heften sie sich an unsere Versen, fragen nach unserer Herkunft und rattern dann unsere Hauptstadt und Einwohnerzahl runter. Gleiches geschieht auch bei Spaniern, Franzosen, Italieniern, Englaendern und, und, und... Was soll man dazu sagen? Ausser vlt: schoen ist das nicht, aber wenigstens lernen sie noch ein bisschen was dabei... Ja, man sieht, Mr Sarkasmus hat uns gefunden...
In diesem Balanceakt  zwischen Tempeln von vor Clanger Zeit und permanenter Belagerung von Lebenden, machten wir den Weg durch die ersten Anlagen. Darunter befand sich auch der "Tomb Raider"-Tempel, den wir fuer einen der schoensten halten.
Neben Angkor haben wir in Siem Reap nette Menschen kennengelernt, eingekauft, sind Rad gefahren und haben uns das Minenmuseum angeguckt. Das bildet dann auch quasi den Uebergang von der laengst vergangenen Geschichte zur nicht ganz so weit entfernten Geschichte Kambodschas.
Das Land wurde 1975 von einer Gruppierung namens die "Roten Khmer" ("Khmer Rouge") unter der Leitung Pol Pots unterworfen. Die KR hatten sich zum Ziel gemacht, einen marxistischen Agrarstaat aufzubauen und evakuierten dafuer die Staedte und machten ganz Kambodscha zu einem einzigen grossen Arbeitslager. Ein Viertel der Bevoelkerung kam dabei in den naechsten knapp 4 Jahren ums Leben, teils hingerichtet, teils verhungert.
In dieser Zeit wurden auch Kindersoldaten ausgebildet und eingesetzt. Einer von ihnen hatte die Aufgabe, Minen zu legen. Das tat er auch voller Enthusiasmus, denn Minen sind ja gut, sie beschuetzen ihn vor denen, die ihm Boeses wollen.
Als er Jahre spaeter verstand, was er da getan hat und was passiert war, fing er an, Minen aufzuspueren und zu entschaerfen, mit Bambusstock und Taschenmesser, true Story!

Mittlerweile ist die Prozedur etwas professioneller. Mit den bisher aufgespuerten Explosionskoerpern hat er sogar ein Museum eroeffnet, das auch viele Informationen ueber die Kriegs-und Nachkriegszeit gibt.
Mit den Spenden und Erloesen dieses Museums hat er ein Kinderheim fuer Minenopfer und Waisen aufgebaut.

Man kann die Geschichte des Landes jetzt noch viel weiter ausfuehren, aber wir belassen es bei diesem Bruchteil und geben euch lieber den Tipp, euch weiter ueber das Rote Khmer Regime zu informieren oder auch das Buch "Der weite Weg der Hoffnung" (engl. "First the y killed my father!") zu lesen.
Es hat uns auf den Besuch der sogenannten "Killing Fields" und des S21 Gefaengnisses bei Phnom Penh vorbereitet.

Diese zwei "Einrichtungen" dienten dem Regime zur Tötung bzw. Folterung der Regimegegner. In den "Killing Fields" sind einige Massengräber und die enthaltenen Knochen zu sehen. Teilweise hatten die Schädel noch die Augenbinden um… In Siem Reap hatten wir desweiteren ein Konzert von Dr. Beat Richner alias "Beatocello" besucht, der seit nun 20 Jahren als Kinderarzt in Kambodscha arbeitet. In dieser Zeit hat er fünf Spitäler gebaut (vier in Phnom Penh und eines in Siem Reap) in denen jedes Jahr über 90.000 Kinder kostenlos behandelt werden. Ein sehr wichtiges Unterfangen, da das Gesundheitssystem in Kambodscha quasi nicht existent ist. Auf diesem Konzert berichtete er von der Geschichte Kambodschas und der Spitäler und erzählte welche Knüppel ihm seit 20 Jahren von Institutionen wie der WHO zwischen die Beine geschmissen werden, traurig aber leider wahr !! Dazu hat Olli auch das neueste Buch von ihm gelesen. "Ambassador - Zwischen Leben und Überleben" schildert auf eindrucksvolle und erschütternde Art und Weise seinen täglichen Kampf gegen Korruption, Finanzmittelbeschaffung und den Kampf um das Leben unschuldiger Kinder. Anstrengende aber interessante Lektüre... Um ihn bei diesem Kampf zu unterstützen, waren wir dann in Phnom Penh auch in einem seiner Spitäler zum Blutspenden, immerhin ein kleiner Beitrag… Von Phnom Penh ging es dann für uns nach Sihanouk Ville im Süden des Landes. Die Entspannung dort, war nach den anstrengenden und betroffen machenden Wochen zuvor auch bitter nötig. Da es während unseres viertägigen Aufenthaltes an drei Tagen mal wieder regnete, haben wir uns die Zeit mit gammeln und DVD gucken versüßt. An einem dieser trostlosen Nachmittage lernten wir dann Nejang kennen, ein taubstummes Mädchen aus dem kleinen Ort. Nach anfänglichen Verständigungsschwierigkeiten, klappten unsere Unterhaltungen ganz gut und sie erzählte uns Ihre Lebensgeschichte, da sie bis zu ihrem siebten Lebensjahr durchaus hören und sprechen konnte. In Kurzform: sie hatte einen Unfall auf hoher See und ist seit dem unfähig zu sprechen und zu hören… wieder so eine Geschichte die eine betroffen und nachdenklich macht… Von Sihanouk Ville ging es dann in das TOTAL verrückte Bangkok, aber davon erzählen wir beim nächsten Eintrag. Ach ja, Fotos aus Kambodscha folgen schnellstmöglich. Olli und Sabrina

Eine weitere faszinierende Geschichte ist das Leben von Dr. Beat Richner, einem Kinderarzt aus der Schweiz, der seit 20 Jahren fuer bzw. um die Kinder in Kambodscha kaempft.

Laos - Luang Prabang bis 4000 Inseln

Montag, 05.09.2011

So liebe Leute,

da sind wir wieder ;) Hat ja nun auch wieder ein kleines bisschen gedauert.......

Nach dem letzten Eintrag haben wir uns ja von Phonsavan in Richtung Luang Prabang aufgemacht. Die Fahrt im Minibus war landschaftlich wieder sehr beeindruckend, vom Komfort her jedoch, wie die Minibusreisen zuvor, nahe am Erbrechen. Wick Vaporup, Wasser und Reiseuebelkeitstabletten verhinderten das Schlimmste.

In Luang Prabang angekommen trafen wir flux auf ein junges, sehr liebenswertes Paar aus Deutschland, mit denen wir uns die Zeit in diesem UNESCO Weltkulturerbe noch angenehmer gestalten sollten. Die Stadt hat einen wunderschoenen, grossen, allabendlichen Markt fuer lokale Handwerksprodukte, auf dem uns das eine oder andere zugesagt hat und zum Souvenir wurde. Als wir grosse Flaschen gefuellt mit "Medizin" und einer Wahl aus Schlangen, Skorpionen, Eidechsen oder Spinnen mussten wir jedoch passen...

Ausserdem gibt es in der Naehe einen wirklich faszinierenden Wasserfall in 3 Ebenen, in denen man Schwimmen, ein bisschen rumklettern und sich von einem Seil ins Wasser fallen lassen kann.

Eine andere Attraktion im Raum Luang Prabang ist das Elefantenreiten, das wir auch ausprobiert haben. Waehrend Olli und Elsa auf einem gemuetlichen grossen Dickhaeuter durch den Wald taperten, ruckelte Sabrina sich auf dem kleinen Elefanten mehr schlecht als recht von A nach B, aber dafuer war er niedlich.

Luang Prabang selbst und auch die Umgebung ist sehr schoen, es liegt in einem Tal umgeben von gruenen Huegeln und eingeschlossen vom Mekong und Khan River. Und trotzdem es wieder unaufhoerlich geregnet hat, hat sich uns ein wundervoller Blick ueber den Khan River auf die vernebelte andere Seite eroeffnet.

Das liebe deutsche Paar vierliess uns nach ein paar gemeinsamen Tagen und wir wollten uns am naechsten Tag auf den Weg machen. Das ermoeglichte uns noch einen gemeinsamen Abend mit den Leitern unseres Guest Houses und einem frisch vermaehlten Paar aus Australien. Es war ein feuchtfroehlicher Abend mit Austausch vieler interessanter Informationen durch mehrere Kulturen und Generationen, dessen Motto "Blut ist dicker als Wasser" haette lauten koennen.

Nach einem kurzen Zwischenstop in Vientiane fuehrte uns unser Weg nach Thakek, in den Sueden von Laos. Auf der Fahrt dorthin sollten wir aber erst von unserer ersten Buspanne aufgehalten werden. Naiv wie wir waren, zu glauben, dass eine mit 4-5 Stunden angesetzte Busfahrt auch wirklich spaetestens 6 Stunden nach Abfahrt ankommen wuerde, hatten wir natuerlich keinerlei Proviant bis auf einige Fruchtchips bei uns. Nachdem die kleinen, sonst so faehigen Laotenfinger, an der Reparatur des Busses leider gescheitert sind, warteten wir am Strassenrand zwischen den Feldern, bei hereinbrechender Dunkelheit auf unseren weiteren Transport.
Dieser kam in Form eines kleineren, bereits mit Menschen, Fliesen und im Mittelgang mit Motorroller besetzten Busses die Strasse heruntergefahren. Wir wurden verladen und fuehlten uns wie bei einem Viehtransport (kein Wasser, keine Fenster, Hunger!!!). Als wir dann um halb 10 Uhr abends endlich im stroemenden Regen an der Busstation ankamen, machten wir uns erst auf die Suche nach einer Unterkunft und dann schnellstens auf zu einem Restaurant. Waehrend Punkt 1 unserer Suche relativ zuegig ad acta gelegt werden konnte, war es doch wesentlich schwieriger um diese Uhrzeit eine geoeffnete Kueche zu finden. Aber zu unserer aller Erleichterung, wir sind nicht verhungert und fanden noch etwas Essbares. Thakek an sich soll wunderschoene Hoehlen in der Umgebung haben, der Besuch war uns wegen des Wetters und daraus resultierenden Strassenverhaeltnissen jedoch leider nicht moeglich. Also machten wir uns auch schon am naechsten Tag auf, den Direktbus an die suedliche Grenze, auf die 4000Inseln zu erwischen. Da uns im Stadtkern die Touristeninformation, die laut Reisefuehrer immer mal wieder geoeffnet hat, mitgeteilt hat, dass der Bus gegen spaeten Nachmittag (ueberaus konkrete Zeitangabe) vom Busterminal abfaehrt, machten wir uns vorsichtshalber nach dem Checkout um 12Uhr mittags auf zum ZOB. Dort erfuhren wir, dass der Bus tatsaechlich ab 17Uhr losfaehrt, was uns einen ueberaus amuesanten Nachmittag in mitten dieses bunten Markttreibens bescherte. Wir setzten uns auf die Wartebaenke und beobachteten Busse fahren, Busse ankommen, die Obststaende, Frauen, wie auf einer Huehnerleiter Bambus schneiden und Pomelo schaelen. Es war, wie Laos nunmal ist, ein ruhiger, entspannter, aber trotzdem interessanter Nachmittag. Wir hatten kurzzeitig auch ueberlegt, die Wartebaenke zu unserer neuen Unterkunft umzugestalten und als Miete unsere Kleidung Stueck fuer Stueck einzutauschen. Das klang fuer den Moment ueberaus ansprechend, haben wir nach 2 weiteren Stunden dann jedoch zerschlagen und sind doch in den Bus gestiegen.
Dieser hat uns in einer ungeahnten Geschwindigkeit an das suedliche Ende Laos gebracht.

Die Fahrt auf die 4000 Inseln, war (mal wieder) ein Erlebnis fuer sich !!! Die Fahrt war mit 16 Stunden angesetzt und Sabrina und ich waren umso erstaunter, als der Bus nach 12 Stunden an der Faehre stand.... Dies war allerdings nicht so verwunderlich, da unser Fahrer sich auf irgendwelchen aufputschenden Mittelchen befand, was sich durch die droehende Lao-Pop Musik und den mehr als rasanten Fahrstil aeusserte. Die Fahrt fuehlte sich teilweise wie im fahrenden Ritter (aus Harry Potter, der quasi von A nach B springt und nicht faehrt) an !!! Umso erfreuter waren wir, das wir immer wieder zuegig und lange in einen tiefen Schlaf fielen.

Die 4000 Inseln befinden sich in Mitten des breiten Mekong am suedlichsten Ende von Laos und sind erst seit 2008 am Stromnetz angeschlossen. Erstaunlicherweise hat sich, in dieser doch kurzen Zeitspanne, eine explosionsartige Vermehrung von Guest Houses, Restaurants und Internet Cafes auf den Inseln ereignet. Unser erster Anlauf war DON KHONG, die groesste der Inseln, auf der wir in einem schmucken kleinen Guest House direkt am Ufer abgestiegen sind. Die Insel haben wir dann per Fahrrad in fuenf Stunden umrundet und wurden fuer diese Anstrengung mit einem herrlichen Ausblick ueber gruene Felder, Reisfelder und dichte Waelder beschenkt. Allerdings haben wir zwei, unvorsichtig wie man mit Mitte 20 halt ist, uns auch einen unglaublichen Sonnenbrand zugezogen, der Olli noch bis tief nach Kambodscha hinein auf Trapp halten sollte.

Nach zwei sehr entspannten Tagen auf diesem kleinen Eiland haben wir uns dann nach DON DET und DON KHON aufgemacht, die von jungen Besuchern hoch frequentiert angelaufen werden und fuer ein bisschen Entertainment stehen. Fuer uns stand jedoch das Ausruhen und mentale Vorbereiten auf Kambodscha im Vordergrund, weshalb wir uns die Zeit mit dem Besuch der "kleinen" Wasserfaelle (die aufgrund der Regenzeit aus Wasser bis zum Horizont bestanden) und dem chillen in den Bungaloweigenen Haengematten versuesst haben. Auf diesen beiden kleineren Inseln wurden wir zum ersten Mal mit dem Problem der Geldknappheit konfrontiert. Nicht, dass wir nichts mehr in der Hinterhand hatten, es gab einfach keine Moeglichkeit Geld abzuheben. Da wir unsere US-Dollar Noten fuer die Bezahlung der Visa in Kambodscha benoetigten, begann das grosse Rechnen..... Zwei Tage bei Wasser und Brot (und das ist nicht nur ein Sprichwort) haben uns dann wieder naeher an den Sinn des Lebens gefuehrt ;)

Im Anschluss ging es dann direkt ueber die zwanzig Kilometer entfernte Grenze in das Koenigreich von Kambodscha, ueber das wir im naechsten Eintrag dann ausfuehrlich informieren......

Hoffen Ihr hattet Spass beim lesen und bleibt weiterhin treu dabei.

Sabrina und Oliver

 

Fotos aus Laos

Sonntag, 07.08.2011

National Museum VientianeSonnenuntergang am Mekongufer in VientianeAusblick vom Guesthouse in Vang ViengAuf dem Weg nach PhonsavanBlindgaenger die in Phonsavan als Deko benutzt werden....Ebene der TonkruegeAusblick von der 1. EbeneAusblick von der 2. Ebeneunteres Ende des TAD KUANG SE Wasserfalls in Luang PrabangTAD KUANG SI WasserfallMekongufer in Luang Prabang

Let me introduce you to Mr. Regen!

Dienstag, 02.08.2011

Guten Tag und hallo!

Wie geht es euch? Uns geht es gut. Wir befinden uns grade in dem verschlafenen Staedtchen Phonsavan und haben uns heute die Ebene der Tonkruege angeguckt, uns boese Geschichten ueber den Vietnamkrieg, unter dem auch Laos hart getroffen wurde, angehoert, lokale Seiden-und Whiskeyproduktion angeschaut. So viel zu der momentanen Situation, aber wir wollen ja auch gerne berichten, was uns seit dem letzten Blogeintrag widerfahren ist!

Wie Olli schrieb, wollten wir ja nach Vang Vieng, wo wir auch gegen Freitag Nachmittag angekommen sind. Als wir aus dem Bus ausstiegen, wurden wir wie fast immer von Menschen ueberrannt, die uns ein Zimmer anbieten wollten etc pp. Dabei ist uns ein lustiger, alter Mann, mit weissen Haaren, beiger Bermudashorts, Hemd und der Kroenung, einem Strohhut natuerlich besonders aufgefallen. Er kam auch zielstrebig auf uns zu und hielt uns einen Flyer entgegen. Die Preise sahen ganz ok aus und das Angebot, mit dem Tuktuk hingebracht zu werden und falls es uns nicht gefaellt wieder ins Centrum befoerdert zu werden, hoerte sich ganz gut an und so gingen wir mit. Diese Entscheidung war auch definitiv die Richtige, denn abseits von den ganzen Saufgelagen, fanden wir ein neues Guest House mit schoenen Zimmern, Chill-out Bereich und einem kleinen, aber feinen Whirlpool mit Blick auf beeindruckende Felsgipfel und ein Reisfeld.

Auch der Inhaber (lustiger, alter Mann, Australier) war sehr nett und hilfsbereit. Im Tuktuk bereits lernten wir einen jungen Liverpooler, Paul kennen, der uns fuer die Zeit in Vangvieng begleiten sollte.

Zunaechst aber machten wir uns nach einer kurzen Pause auf den Weg zu einer Hoehle, von der uns erzaehlt wurde, es wuerde glasklares Wasser daraus stroemen und man koennte prima darin schwimmen. Nach 10 min Fussweg waren wir dort und in der Tat, das Wasser war glasklar und erfrischend. Wir waren grade auf dem Weg zurueck, als es auch schon anfing zu donnern und zu bltzen. Wir machten mit unserem naechsten Wegbegleiter Bekanntschaft, darf ich Vorstellen: Mr Regen.

Mr Regen haben wir anfangs erstmal gedulded, denn man soll ja nicht voreingenommen auf andere Dinge zugehen, und dachten uns nichts weiter dabei, dass er uns ein wenig begleitet. Anders als mit Paul, war Mr Regen aber nicht mit uns auf einer Wellenlaenge. Trotzdem mussten wir ihn, wie auch Paul, der jedoch im Gegensatz zu Mr Regen hoechstwillkommen war, zu langen abendlichen Gespraechen bei Speisen und Bier, Olli zum Tubing und ich zu naechtlichen Ausfluegen in den Whirlpool mitnehmen.

Es sei am Rande erklaert, dass man sich zum Tubing von 4 Km ausserhalb der Stadt in einen Reifen setzt, auf den Fluss begibt und ueber den Fluss zurueck in die Naehe der Stadt treiben laesst, wobei der Fluss selbst mit zahlreichen Bars (uns wurde gesagt, es waeren 11 an der Zahl) gesaeumt ist. Ausserdem sind Schaukeln, Rutschen und aehnliches aufgebaut, um den alkoholisierten jungen Leuten neben dem stroemenden Fluss, noch mehr Moeglichkeiten zu bieten in Lebensgefahr zu kommen. Nein, so schlimm ist es natuerlich nicht, aber man sollte schon ein bisschen aufpassen. Ich habe mir aber berichten lassen, dass es 'einfach nur grossartig' ist.

Als Olli und Paul um 7Uhr abends noch nicht wieder im Guesthouse zurueck waren, hab ich mich auf den Weg ins Centrum gemacht, um was zu essen und die beiden dort evt zu finden, weil es dunkel war und ich mir ein wenig Sorgen machte.

Die Sorgen hab ich mir bald um mich selbst gemacht... Ich war kaum vom Hof runter, da laeuft mir eine Frau mittleren Alters, mit verkommenen Dreadlocks, einem Fetzen, den sie glaube ich Kleid nannte und einem verwirrten Blick ueber dewn Weg und fragt mich, ob ich ihr Guesthouse gesehen haette, sie wuesste aber den Namen nicht mehr. (Wer es nicht weiss, in Vangvieng steht der Verkauf von Pilzen, Amphetaminen und Gras auf der Tagesordnung. Ob auf Pizza, im Shake, einfach so... )

Da ich Universe, so hies die gute Frau, jedoch nicht alleine im Dunkeln, im Regen, ja ganz recht, er war auch dabei, alleine suchen lassen wollte, habe ich mich auf eine etwa 1,5Stuendige Odyssee durch ein 2-Strassendorf gemacht... Es war unfassbar wie schwer es war, das Guesthouse (ohne Namen) ausfindig zu machen. Aber wir haben es letztendlich geschafft und weil ich hunger hatte, haben wir uns danach in ein Bar-Restaurant ganz in der Naehe ihrer Bleibe, damit das nicht wieder passiert, gesetzt und gemeinsam etwas getrunken. Ich muss sagen, sie machte eigentlich einen sehr netten Eindruck und es war eine Erfahrung.

Auf unglaubliche Art und Weise wurde ich nach einer Weile dann von den beiden gefunden, die eigentlich ich suchen wollte. Beide ganz aufgeregt von dem 'amazing' Tubing und das Leuchten (war es die Freude oder der Alkohol? ich denke beides) wollte nicht mehr aus ihren Augen schwinden.

 

Am naechsten Tag haben Olli und ich uns Vangvieng ein wenig alleine angeguckt und waren extremst genervt von Mister Regen. Und selbst als wir ihm taktvoll, aber unmissverstaendlich mit Regenjacke und -poncho zu verstehen gaben, dass wir seine Gesellschaft nicht besonders schaetzten, wollte er einfach nicht von unserer Seite weichen.

Wir beschlossen also die einzige Alternativloesung zu ergreifen und zu fluechten. Am Tag drauf nahmen wir den Bus hierher, wo wir gestern dann auch nach einer Fahrt durch wunderschoene gruene und felsige Landschaften angekommen sind. Es war atemberaubend, was man sehen konnte, aber leider fuhr man halt nur durch und konnte kaum anhalten um den Ausblick einmal zu geniessen.

Wir dachten wir haetten Mr Regen ausgetrickst, aber als wir vorhin bei den Ebenen der Tonkruege waren, hatte er uns schon wieder gefunden.

Wir hoffen weiter...

Nichts desto trotz geht es uns gut, sehen wir schoene Dinge und machen neue Erfahrungen (zum Beispiel Nudelsuppe mit Staebchen essen)!

Morgen gehts dann weiter nach Luang Prabang und Fotos gibts bei naechster Gelegenheit.

Also lasst es euch gut gehen und bleibt munter!

Liebste Gruesse von Olli und Sabrina

Fotos der Philippinen und Zoo Singapore

Donnerstag, 28.07.2011

Kilometer 0,0 auf NegrosWasserfall Balanander DenkerZigarre auf philippinische Art.....Tanken im NirgendwoRallye so wird Pause gemacht, liebe deutsche Trucker....Sonnenuntergang Vientiane

Philippinen / Von Cebu ueber Bantajan nach Negros

Montag, 25.07.2011

Hallo liebe Leser,

wir hatten euch ja bereits vorgewarnt, das ein neuer Eintrag ein bisschen auf sich warten lassen kann.... Zur Entschaedigung wollen wir euch nun mit einem ausfuehrlichen Bericht und atemberaubenden Bildern bereichern....

Nun wollen wir euch aber wieder auf den aktuellen Stand unserer Exkursion durch Suedostasien, genauer gesagt die Philippinen, bringen. Am 10.07.2011 sind wir nach einem 36 Stunden Marathon mit den Stationen: Yogjakarta, Singapore, Manila, Cebu dann auf BANTAYAN angekommen und haben dort Sabrina's Familie getroffen.

Ich koennte nun wieder erzaehlen, wieviele Probleme wir mit der weiteren Reise hatten, aber das ist fuer Sabrina und mich mittlerweile voellig normal geworden und bekommt deswegen keine weitere Beachtung (nur soviel: CEBU PACIFIC AIR ist: LEIDER DARF ICH ALL DAS AUS RECHTLICHEN GRUENDEN NICHT SCHREIBEN UND SAGE DESHALB NUR: "PPPPIIIIIIEEEEEEPPPPP !!!!!")

Die naechsten fuenf Tage haben wir auf dieser wirklich paradisischen Insel verbracht und uns die Zeit mit den folgenden Aktivitaeten versuesst: schnorcheln, chillen am Strand, baden, unglaublichen Schokoeisbechern zum Fruehstueck, fantastischen Abendessen, Erkundungstouren per Roller ueber die Insel, Karaoke singen und Seele baumeln lassen.............. Also quasi Urlaub vom Urlaub oder wie wir es nennen: Kraft tanken fuer Laos und Kambodscha, denn wir haben keine Ahnung was uns erwartet....... ;)

Von Bantayan haben wir uns dann aufgemacht nach Negros, genauer gesagt nach VITO, wo wir fuer eine Nacht bei Verwandten von Sabrina untergekommen sind. Das diese Reise kein reines Zuckerschlecken ist, beweist die Tatsache das Sabrina, Ihr Bruder Steven und ich diese eine Nacht zu dritt in einem Bett ohne Matratze verbracht haben, aber ich bin von zu Hause ja so einiges gewohnt ;)

Am Tag darauf, sind wir dann nach Bacolod gefahren um uns die Stadt anzusehen. Unter anderem auch das riesige Einkaufscenter "Robinson's", das wir wieder mal zum ausgiebigen shoppen verwendet haben........... ;)

Ueber Vito, um die restlichen Sachen zu holen, sind wir dann nach Dumaguete City gefahren und haben dort den mittlersten Punkt der Insel besucht (Foto mit Kilometer 0,0) und haben das ausgezeichnete Essen an der Hafenpromenade gekostet. Nach zwei sehr entspannten Tagen, sind wir zum ATLANTIS RESORT gefahren um uns (leider) das Hotel nur anzusehen. 90,- $ die Nacht, sind dann doch zuviel des Guten.........

Von Dumaguete ging es dann zum LAKE BALANAN, der erst seit 1925 (entstanden durch ein Erdbeben der Staerke 6,8) existiert. Dieser See ist erst seit vier Jahren fuer den oeffentlichen Tourismus zugaenglich gemacht worden und daher noch ein kleiner Geheimtipp fuer alle Reisenden. Der Weg auf den Berg war alles andere als einfach, da es sich bei unserem gemieteten Auto um einen Hyundai Rio handelte, der nicht so sehr fuer Ausfluege in unwegsames Gelaende gemacht zu sein schien (der dickste Beweis das diese Annahme falsch war, sollte noch folgen) Als Unterkuenfte standen folgende Behausungen zur Verfuegung: ein kleines Gemeinschaftshaus, ein paar Zimmer in einem kleinen Hotel und das fetteste BAUMHAUS das ich je gesehen habe... Alles direkt am See gelegen und wenn es nicht so von Moskitos verseucht gewesen waere, haetten wir auch das Baumhaus gewaehlt, es war aber vernuenftiger das Hotel zu nehmen.

Die zwei Tage dort haben wir mit unglaublich viel Essen (mittlerweile kann ich Nudeln wieder leiden) und dem Besuch der Wasserfaelle (in denen wir uns erfrischen konnten) verbracht. Dort haben Sabrina und ich dann auch das erste Mal auf dieser Reise Regen abbekommen, der aber nicht wirklich fuer eine Abkuehlung sorgen konnte.

Von Balanan ging es weiter in Richtung Bayawan, einer Stadt im Sueden der Insel Negros, wo ich als hellhaeutiger junger Mann mal wieder schwer aufgefallen bin.

Der Hammer des Besuches war folgende Geschichte: Wir hatten in einem Flyer ein Bild von Wasserfaellen in der Naehe von Bayawan gesehen und wollten diese dann auch besuchen. Der Hotelrezeptionist meinte noch:"Are you sure ? The road is very rough....." Aber hey, fuenf deutsche in einem gemieteten Taxi, denken sich doch nichts dabei, also ab ins tiefste Nirgendwo. Die Strecke von ca. 50 km hatte zu Beginn noch gut ausgebaute und betonierte Teilabschnitte, doch diese loesten sich nach ca. 15 km irgendwie in Luft auf und wurden durch eine Strasse ersetzt die ohne Probleme als Teilpruefung bei der Rallye Dakar Platz gefunden haette. Alles voll von Loechern, Schlamm, Wasser und Steinen. Dazu dann unser NICHT gelaendefaehiges Fahrzeug und fertig war die beste Fahrt aller Zeiten. Dieser Fahrt inklusive waren zwei Raemungsarbeiten der Beifahrer (die Strasse musste erst von Geroell befreit werden um die Steigung hinunter zu fahren und auf dem Rueckweg dann wieder mit Geroell bestueckt werden um hoch zu kommen), mehrmaligem Steckenbleiben und einem Schlammueberzug fuer das komplette Fahrzeug inkl. der Fuesse von Steven und Sabrina....... Allerdings haben sich die Ausblicke die sich uns unterwegs und am Wasserfall geboten haben, dann doch mehr als gelohnt und wir hoffen auch Ihr zu Hause wisst diese Strapatzen zu schaetzen ;)

Von Bayawan ging es dann in aller Ruhe zurueck Richtung Bacolod, wo Sabrina und ich dann am vergangen Sonntag unser Flugzeug Richtung Singapore bestiegen haben. Auch dieser Flug war wieder mit ein paar kleineren Komplikationen versehen, was uns einen extra Flug in einer sehr vertrauenserweckenden Propeller Maschine von CEBU PACIFIC einbrachte (vielen Dank fuer diese Erfahrung; oder wie Steven sagte: "Die kommen tatsaechlich haeufiger an, als man denkt.......")

In Singapore haben wir dann den Zoo besucht, der anders als alle bisherigen Zoos, durch sehr wenig Zaeune und viel Platz fuer die meisten Tiere aufgefallen ist. War schon cool mitten durch den Tropenwald zu laufen und die Affen von Baum zu Baum springen zu sehen...... Am Abend haben wir dann spontan unsere liebe Maren auf zwei oder drei Bier getroffen und uns von Ihrem Urlaub auf Borneo berichten lassen. Desweiteren haben wir abgemacht uns im September in Singapore wieder zu treffen..... Der Abend war sehr nett, danke nochmal liebe Maren.....

Von Singapore ging es dann am Dienstag ueber Kuala Lumpur nach Vientiane, der Hauptstadt von Laos. Hier sind wir sehr gut angekommen und haben auch mit der Einreise keine wirklichen Probleme gehabt (das haette anders werden koennen, wenn wir in Kuala Lumpur nicht noch auf wichtige Details im Reisefuehrer gestossen waeren. Wer lesen kann, ist also doch klar im Vorteil)

Dank der lieben Sabrina, habe ich dann gestern den ersten ernsten Zwischenfall mit dem Verdauungstrakt meines Koerpers gehabt. Ich werde Sabrina ab sofort ignorieren, wenn die Worte fallen: "Das Lokal (der Unterstand) direkt an der Strasse sieht nett aus, da lass uns essen........." Sabrina weiss, wie das gemeint ist...... :D

Nun wollen wir uns morgen aufmachen nach VANG VIENG, um zu sehen wie die Reise fortgesetzt werden kann, und um uns der spassigen Aktivitaet des TUBINGS zu widmen. Laut der Videos bei Youtube, scheint dies eine sehr erfahrenswerte Unternehmung zu sein. Wir sind gespannt...........

Nun muessen wir euch zum Abschluss wieder um eure Geduld bitten da die Internetanbindung, ausser hier in der Hauptstadt, nicht die allerbeste sein soll und wir eventuell erst nach Ankunft in Cambodia wieder von uns hoeren lassen.

Bis dahin erfreut euch an diesem Bericht und den kommenden Fotos und denkt dran: "Wir werden uns schon melden.......... ;)"

Bis dahin viel Spass,

Sabrina und Olli

Karimunjawa / das Paradies

Freitag, 08.07.2011

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